wörtlich: wai wai

Es gibt Worte, die kennt nur der Japaner. Heute: wai wai.

Dieser Ausdruck beschreibt lautmalerisch das Geräusch, das Kinder beim Spielen machen. Es gibt im Japanischen noch mehr solcher Worte, bei denen Geräusche eine Handlung oder einen Zustand umschreiben. So steht doki doki für Herzklopfen. Mit iso iso wird eine lebhafte Bewegung beschrieben. pachi pachi bedeutet, dass man in die Hände klatscht. Und wenn das Essen schmeckt, dann besagt poku poku, dass man mit Appetit isst.

Auch wer unaufmerksam und mit den Gedanken woanders ist, macht dabei im Japanischen ein Geräusch, nämlich uka uka. Dagegen zeigt guu guu an, dass man fest eingeschlafen ist. Mit odo odo wird ein Gefühl von Unbehagen beschrieben. Und schließlich gibt es mit pika pika noch einen sehr hübschen Ausdruck für ein Glitzern oder Funkeln.

Und wer sich nun fragt, was das Foto denn bitteschön zeigt: es stammt aus einer Kunstausstellung, bei der aus (altem) Plastikspielzeug riesige Mandalas gelegt wurden. Womit wir wieder bei den spielenden Kindern wären.

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