wörtlich: koi no yokan

Es gibt Worte, die kennt nur der Japaner. Heute: koi no yokan.

Dieser Ausdruck setzt sich zusammen aus den Schriftzeichen für Liebe und Vorahnung. Dazwischen steht ein besitzanzeigender Partikel (no), so dass man bei etwas wie „Liebesvorahnung“ oder „Vorahnung von Liebe“ herauskommt. Beschrieben wird damit das Gefühl, das man hat, wenn man einem Menschen zum allerersten Mal begegnet und weiß, dass es absolut unvermeidbar ist, sich in diese Person zu verlieben.

Womit sich koi no yokan von der Liebe auf den ersten Blick unterscheidet, die im Japanischen hitomebore heißt und sich aus den Schriftzeichen für eins, sehen und verlieben zusammensetzt. Bei koi no yokan dagegen geht es darum, zu wissen, dass man sich auf jeden Fall verlieben wird, wenn auch vielleicht nicht unbedingt auf den ersten Blick.

Dann kann der Frühling mit all seinen Gefühlen ja kommen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.